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Grüße aus Jerusalem

Mauergraffiti bei Betlehem 2012 Foto: W.Hinz
Mauergraffiti bei Betlehem 2012 Foto: W.Hinz

Fast 10 Jahre sind seit der eindrücklichen Wander-Studienreise des Polizeipfarramtes durch Israel vergangen. Der Kontakt zur Agentur vor Ort ist nie abgerissen. Hier nun ein Bericht unseres Reiseleiters von damals, Georg Roessler, in schwierigen Zeiten:

Jerusalem, 18.5.21

Liebe Freunde!

Über die vergangene Woche haben uns ganz viele besorgte, freundschaft-liche Nachfragen erreicht: Wie es uns im (Un)Heiligen Lande ergeht, wir uns in unmittelbarer Gefahr befinden, welche Perspektiven sich für uns aus der Konfrontation mit der Hamas im Gazastreifen wie dann auch den schrecklichen Bildern aus Israel selbst ergeben. Dafür sagen wir allen, die sich bei uns gemeldet oder einfach auch an uns gedacht haben einen tiefen Dank!

Vielleicht das Leichte zuerst: Dem SK-Team geht es gut, und trotz eines Alarms in der letzten Woche ist Jerusalem weitgehend "aus der Schußlinie". Georg ist am Samstag mit seiner Familie auf der Durchfahrt durch Tel Aviv in einen Raketenangriff geraten: Der Himmel erinnerte an die Zeiten, als in Deutschland Silvester noch Silvester war und an Feuerwerkskörpern nicht gespart wurde. Es war gespenstisch und beinahe schön, von den fast 200 Raketen wurden die meisten abgefangen, einzelne kamen durch und haben üblen Schaden mit Todesopfern in Tel Aviv angerichtet.

Das wirkliche Leiden erfahren die Menschen im Einzugsbereich der Raketen - Angst, Depression, traumatische Erfahrungen, Verletzte und Todesopfer. Dabei können wir uns überhaupt nicht wirklich vorstellen, was die Menschen im Gazastreifen zur Zeit erleben, wo sich alle genannten Schädigungen zu einem Inferno potenzieren. Wir selbst empfinden vor allem eine große Traurigkeit und Scham: Über die scheinbar so sinnlose Gewalt und den politischen Zynismus der beteiligten Parteien in diesem Konflikt, das Hochkochen eines verdrängten Bodessatzes von Haß, den Vandalismus und das Mob-Verhalten von verschiedenen Gruppen. Die Auflösung von sozialem Anstands und gesellschaftlicher Kohäsion.

Ihr kennt sie vielleicht, die Fabel von dem Kamel und dem Skorpion, die einen Fluß überqueren wollen: "He, Kamel, ich kann nicht schwimmen, ob Du mich wohl über den Fluß mitnehmen kannst?" "Ich bin zwar ein Kamel, aber deswegen noch lange nicht so blöd, Dich auf mich steigen zu lassen. Bestimmt würdest Du mich in den Rücken stechen!" "Du Kamel, sei kein Kamel! Ich will über den Fluß und bin auf Dich angewiesen. Da werde ich Dich nicht stechen und dabei selber untergehen!" Das Kamel läßt sich überzeugen und nimmt den Skorption auf seinen Rücken. Mitten im tiefsten Fluß - stößt der Skorption seinen Giftstachel in das Kamel! "Du Idiot!", ruft das Kamel, "jetzt gehen wir beide unter!" "Sorry, Kamel, aber so ist das halt im Nahen Osten...", blubbert der Skorpion, während beide in den Fluten versinken.

Diese im (Un)Heiligen Lande recht bekannte Geschichte faßt wohl alles zusammen, was sich über die gegenwärtige Situation nur sagen läßt. Vernunft und Ratio sind ausgehebelt, jeder schadet jedem und am meisten dabei sich selber, Emotionen haben freien Lauf, und keine und keiner versteht mehr auch nur irgend etwas. Und - niemand kann genau bestimmen, wer hier Kamel und wer der Skorption ist.

Dabei hätte jetzt alles so schön werden können: Die Pandemie zumindest in Israel weitestgehend im Griff, allgemeine Entspannung, Aufbruchsstimmung und Optimismus für die wirtschaftliche Zukunft. Es durfte wieder getanzt und gekneipt werden, Strände, Straßen und Cafes waren erneut und munter mit Menschen gefüllt, sogar das scheußliche Ellbogensalutieren ist der alten, herzlichen Umarmung gewichen.

Nicht alle Umstände für die so völlig aus dem heiteren Himmel ausbrechende Eskalation sind bekannt. Ein paar davon waren vielleicht folgende:

Der israelisch-palästinensische Konflikt hatte sich trotz einer scheinbaren Beruhigung in der jüngeren Vergangenheit erstaunlicherweise doch nicht von selbst erledigt, und die systematische Schwächung der Palästinensischen Autonomiebehörde zugunsten der radikalen Hamas-Regierung im Gazastreifen hat die israelische Regierung durchaus mitzuverantworten. Wir haben uns hier über viel zu lange Jahre eine Brandstifterregierung geleistet, die konsequent nicht nur das israelische Mitte-Linkslager, sondern und trotz der gleichzeitig eindrucksvollen Verbesserung der Lebenssituation der arabisch-israelischen Bevölkerung und ihrer Integration in Ausbildung und Gesellschaft diese politisch delegitimiert und frustriert hat. Erinnern wir die Kultstummfilme "Dick & Doof" mit Stan Laurel und Oliver Hardy?! Wenn der schlacksige Laurel dem übergriffigen Hardy ins Auge piekst, was mit einem unvergeßlichen Quietschlaut untermalt wurde: In umgekehrter Position, aber mit dem gleichen Finger hatte die israelische Regierung der arabischen Bevölkerung regelmäßig ins Auge gepiekst, und in den letzten Wochen ganz besonders in Jerusalem: Einschränkungen und Sperrungen am Damaskus-Tor in Jerusalem während des Ramadans, einem der ganz zentralen Begegnungsorte für junge arabische Einwohner Ost-Jerusalems, verschärfte Kontrolle der Zugangswege zum Tempelberg/Haram Al-Sharif für die muslimischen Ramadan-Gebete durch israelische Polizei und Grenzpolizei. Eine Demonstration der rechtsradikalen jüdischen Organisation "Levaha" (Flamme) an eben diesem Damaskus-Tor führte vorhersehbar zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den überwiegend jugendlichen jüdischen Demonstranten und den nicht weniger gewaltbereiten arabischen Jugendlichen. Zeitgleich und in fast unmittelbarer physischer Nähe die ausstehende Evakuierung von sechs arabischen Familien aus dem arabischen Wohnviertel Shech Jarrach. Und mit dem Abriß von arabischen Häusern, die ohne offizielle Baugenehmigung in Israel selbst wie auch in der von Israel kontrollierten Zone-C der palästinensischen Autonomiegebiete gebaut worden waren, stoßen Gesetz und erfahrenes Unrecht, angewandtes formales Recht und strukturelle Gewalt, Legalität und Legalismus regelmäßig in einer schwierigen Grauzone aufeinander.

In den letzten Tagen eines heißen Ramadans zeigten sich auch junge Palästinenser an Provokation interessiert. Arabische Jugendliche hatten sich selbst dabei gefilmt, wie sie wiederholt ultraorthodoxe ältere Juden auf der Straße und in der Straßenbahn ohrfeigen, um die Bilder dann über das unselige TikTok weltweit zu verbreiten - die sogenannte Tiktok-Intifada. Das Heraufbringen von größeren Mengen von Steinen auf den Tempelberg/Haram Al-Sharif in der vorletzten Woche wurde von den israelischen Sicherheitskräften gedeutet als eine Vorbereitung für geplante Konfrontationen. Molotov-Cocktails und Steine auf die Polizisten vor den Eingängen zum Tempelberg wurden dann zum Auslöser für das Vorgehen der Sicherheitskräfte innerhalb des Tempelbergareals.

Politik ist immer wieder auch zynisch. Ministerpräsident Nethanjahu wird von seinen Gegnern als der große Spalter beschrieben. Seine Politik des Teilens und Herrschens hat der israelischen Gesellschaft nicht nur eine fast offizielle Abspaltung des ultraorthodoxen Sektors eingebracht, wie sich gerade während der Corona-Krise gezeigt hat, sondern ganz offensichtlich auch ein Auseinanderbrechen der Annäherungsprozesse zwischen der jüdisch-israelischen und der arabisch-israelischen Bevölkerung. Mit den ersten Raketensalven aus dem Gazastreifen am letzten Montag brachen die Dämme: Die gemischt arabisch-jüdischen Städte brannten, und nicht nur jüdische Kahanisten, sondern auch arabischer Mob verbreiteten Angst und Schrecken in den Straßen des Landes. Lynchversuche von Arabern an Juden, von Juden an Arabern, Brandanschläge, gegenseitiger Vandalismus. Die Rhetorik der rechten Parteien über die letzten Jahre gegenüber der arabischen Bevölkerung Israels erinnern vielleicht ein klein wenig an das Ende der 80er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland, in denen Politiker das Thema Asyl und Asylanten demagogisch zum Wahlkampfthema gemacht hatten - und nur kurze Zeit später brannten die ersten Asylantenheime...

Wir erleben allerdings auch ein eindrucksvolles Dagegenhalten, gemeinsame Demonstrationen von Arabern und Juden für einen Zusammenhalt und ein Miteinander. Für ein Ende des Wahnsinns. Das macht dann wieder Mut.

Kann alles das die Raketen aus dem Gazastreifen erklären? Politik lebt von Symbolen. Und Jerusalem ist ein einziges großes Symbol und kann als solches gebraucht und mißbraucht werden. Als der große Gewinner aus den gegenwärtigen Ausschreitungen und der explosionsartigen Gewaltspirale erscheint die Hamas im Gazastreifen: Noch vor wenigen Wochen hatte die israelische Regierung dem Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas mit dem Verbot einer Beteiligung der palästinensischen Einwohner Ost-Jerusalem an diesen Wahlen den Vorwand geliefert, die versprochenen und in diesen Tagen ausstehenden Wahlen für eine palästinensische Regierung und ihrem Präsidenten erneut auszusetzen. Es hatte sich abgezeichnet, daß die zerplitterte Fatach-Fraktion gegenüber der Hamas keine realistische Chance haben, es nach solchen Wahlen eine Hamasregierung im Gazastreifen und in Ramallah geben würde. Um sich politisch trotzdem an die Spitze der palästinensischen Nationalbewegung zu bringen, hat die Hamas daraufhin einen brillianten Schachzug getätigt und das Thema Jerusalem besetzt, indem sie der israelischen Regierung nach den Zusammenstößen auf dem Areal der Al-Aksa Moschee für den letzten Montag ein außergewöhnliches Ultimatum stellte: Freilassung aller bei den Auseinandersetzungen inhaftierten Personen und eine vollständige Räumung des Tempelberges, sowie auch des arabischen Viertels Shech Jarrach - oder Krieg! Die Hamas hat sich damit zum "Hüter und Wächter" Jerusalems und des Tempelberges, des muslimischen Haram Al-Sharim als dem drittwichtigsten Heiligtum des Islams aufgeworfen - und damit für die arabische Öffentlichkeit die Autorität der palästinensischen Autonomiebehörde ausgehebelt. Auch Jordanien wurde mit dem Anspruch der Hamas überrumpelt - versteht das hashemitisch-jordanische Königshaus sich doch als dem offiziellen Hüter von Al-Aksa.

In der Folgenacht und mit Ablauf des Ultimatums wurden die ersten hunderte Raketen abgefeuert, nach nur einer Woche waren über 3000 Raketen auf Israel heruntergekommen. Und während deren Reichweite in den vergangenen Jahren überwiegend auf Ortschaften in der Nähe des Gazastreifens beschränkt geblieben war, erreichen die Raketen heute den gesamten Raum Mittelisraels bis herauf nach Nethania an der Küste, dabei auch Tel Aviv und Jerusalem selbst.

Die Spielregeln der Region sind traurig aber gültig: Wer nachgibt oder sich nicht wehrt, ist leider nicht der Klügere, sondern einfach der Schwächere. Weswegen Israel nicht stillhalten kann und mit seiner militärischen Wucht gegenzuhält. Die zivile Bevölkerung im Gazastreifen zahlt für die politischen Ambitionen der Hamas wieder einen traurigen Preis, was offenbar grausam kalkuliert ist. Und natürlich wirft der Mut von Hamas auch Fragen auf: "Wieso trauen die sich das?" "Woher kommen die ganzen Raketen?" "Wer bezahlt eigentlich die hunderte Kilometer Tunnelanlagen unter dem Gazastreifen, die sogenannte "Gaza-Metro"?

Für die Hamas könnte dieser jüngste Krieg möglicherweise auch nach hinten losgehen: Gegenwärtig erlebt sie große Zustimmung von der Straße in der arabischen Welt, alte Ressentiments gegenüber dem zionistischen Gebilde schlagen hoch, seine Demütigung wird in der Öffentlichkeit gefeiert. Allerdings bestätigt der Raketenangriff auf Israel auch allgemeine Verdächte: Die Hamas erklärt ganz offen, daß sie ihre Gelder, ihre Waffen und Waffentechnologien aus dem gleichen Iran erhält, von dem sich auch die sunnitischen Staaten der arabischen Welt so sehr bedroht fühlen. Gegenüber dieser Bedrohung erleben wir eine mittlerweile ganz offene Annäherung dieser Staaten an Israel. Gleichzeitig gefährdet Hamas auch neu entstandene wirtschafts- und entwicklungspolitische Interessen in der arabischen Welt: Der sich abzeichnende Wechsel der Weltwirtschaft zu alternativen Energien und damit dem absehbaren Ende der Petro-Dollars für arabische Ölstaaten hat über sicherheitspolitische Fragen hinaus auch zu einem Umdenken und wachsendem Interesse an landwirtschaftlichen und technologischen Kooperationen mit Israel geführt. Das Thema Palästinenser, das vielleicht schon länger eher ein Lippenbekenntnis war als praktizierte Politik, ist damit noch mehr in den Hintergrund getreten. Kein arabischer Staat will sich von den Palästinensern, und erst recht nicht von einer radikal-islamistischen Hamas seine Politik diktieren lassen. Die Islamisten werden zunehmend als politisch gefährlich auch für die arabische Welt verstanden, ein Erfolg der Hamas in seinem Waffengang gegenüber Israel würde fundamentalistischen Kräften Auftrieb geben, der militante Geist könnte ungebremst aus der Flasche entweichen. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß Hamas nach Ende der gegenwärtigen Waffenrunde von den arabischen Führern abgestraft werden wird.

Überhaupt vollzieht sich ein bemerkenswerter Perspektivewandel in der Betrachtung der Hamas: Tausende Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel lassen die Hamas nicht mehr nur als den mutigen David gegenüber einem israelischen Goliath erscheinen, der für seinen Mut die Sympathien der Welt auf sich zieht. Hamas zeigt sich als ein hochgerüsteter Kriegsgegner, seine eindrucksvollen Raketenarsenale konterkarieren das Bild von dem armen, hilflosen Palästinenser. Sicherlich unbeabsichtigt legitimiert sie das israelische Narrativ, gemäß dessen die Hamas nicht den Aufbau einer besseren, gesünderen Gesellschaft im Gazastreifen anstrebt, sondern seine Ressourcen weiterhin und auf Kosten der eigenen Zivilbevölkerung allein auf den Untergang Israels ausrichtet. Hamas erklärt der Weltöffentlichkeit ganz offen, warum es vielleicht gute Gründe dafür gibt, daß Ägypten und Israel die Bewegung von Geldern und Gütern in den Gazastreifen hinein zu kontrollieren, den Schmuggel von Waffen und Waffentechnologien, wenn auch nicht vollständig, so doch zumindest in seinem Ausmaß einzuschränken versuchen. Hamas steht einer Welt gegenüber, die sich irgendwann doch fragen wird, wie oft sie einem kleinen, unkontrollierbaren Berserker die Wohnung finanzieren soll, die dieser sich immer wieder mutwillig zerstören läßt, offenbar in der sicheren Erwartung, daß Dritte es schon wieder richten werden.

Daß Israel miltitärisch überlegen ist, ist offensichtlich. Und daß die Palästinenser von dem zionistischen Gebilde wenig zu erwarten haben ist traurig, aber ebenfalls bekannt. Was zu einem vielleicht seltsamen Gedanken einläd: Was könnte, was würde es bedeuten, wenn eine Hamas-Regierung im Gazastreifen die ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen demonstrativ dazu gebrauchen würde, Schulen und ein modernes Gesundheits- und Ausbildungssystem für ihre Bevölkerung entstehen zu lassen? Wenn statt militärischer Tunnelsysteme und Raketen in zivile Infrastruktur investiert und die Strände des Gazastreifens zu einer Cote-d´Azur an der palästinensischen Mittelmeerküste entwickelt würden? Und damit die Ägypter, die Israelis und die Welt davon überzeugt werden könnten, daß Gaza kein Synonym für Elend und sinnlose Gewalt sein muß, sondern Fortschritt und Entwicklung bedeutet, in das es sich zu investieren lohnt, weil das Potential seiner Menschen eine sichere Rendite verspricht?

Das Heilige Land war noch nie ein sicheres Pflaster. Seine Attraktivität beruht wohl auch genau darin, nämlich dem geschichtlichen Wechselspiel von übergroßen Kräften, aus dem heraus nur in diesem Land die Vorstellung von einer besseren Welt und einem ganz großen Frieden geboren werden konnte, die Vision von Erlösung und einem Reich Gottes.

Unmittelbaren Grund zu Hoffnung auch in diesen wirklich nicht einfachen Tagen bieten die großen Überraschungen der letzten Jahrzehnte: Der Fall des Eisernen Vorhanges, der deutsch-deutschen Mauer, die europäische Friedensordnung, der Frieden zwischen Israel und Ägypten und später Jordanien, die jüngsten Normalisierungsabkommen zwischen Israel und verschiedenen arabischen Staaten, und ja, auch die schon fast vergessenen Oslo-Abkommen zwischen Israel und der PLO - das alles waren größere Wunder, die kein vernünftig denkender Mensch sich hätte vorstellen können...

Nach dem voraussichtlich schnellen Ende der Kriegshandlungen werden sich die Gemüter erst einmal beruhigen. Juden und Araber in Israel werden sich darauf besinnen, daß sie auch weiterhin zusammenleben müssen. Die Hamas im Gazastreifen wird die kommenden Jahre darin investieren, um mit Hilfe der Europäer sowohl sich selbst wie auch die Infrastruktur des Gazastreifens zivil wie militärisch neu aufzubauen. Aus der Asche wächst der Phönix : Mit etwas Optimismus können wir für schon für die unmittelbare Zukunft eine vielversprechende gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung in der Region erwarten. Und damit schon sehr bald auch wieder Reisen in den Alchemiekeller Gottes!

In einem solchen Sinne grüßen aus Jerusalem

Tzachi, Shenja, Motty, Matty, Gedi, Li & Georg

Studienreise 2012

Georg Roessler