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Abenteuer Thüringen

Jugendfreizeit in Plothen

Abenteuer Thüringen

Ein Traumwetter hat uns dieser Sommer bei der Jugendfreizeit der Polizeiseelsorge mit 29 Kindern beschert. Sechs warme Julitage durchgängig Sonne in der noblen Jugendherberge am "Hausteich" der "Tausend Seen" in Plothen/Thüringen. Ein echtes Paradies! Noch keine Stunde nach der Ankunft waren alle Kinder im Wasser - rumtoben, Bootchen fahren, mit Wasserpistolen spritzen und natürlich ausführlich sonnen auf den riesigen Liegewiesen, so daß auch die Leseratten auf ihre Kosten kamen - direkt daneben Bolzplatz, Tischtennisplatte und Beachvolleyballnetz: Das volle Programm also. Auch für die - nicht immer mehr so ganz sportlichen - Betreuer die ideale Konstellation: Man hatte stets alles im Rundum-Blick. Selbst das Essen - von einem professionellen Koch angefertigt - konnte sich sehen lassen: Kindgerecht bei hoher Qualität. Da war es überhaupt kein Schaden, daß das Wlan nur an einer einzigen Stelle direkt an der Rezeption zuverlässig funktioniert hat. Ein paar Minuten nach dem Frühstück ein bißchen daddeln - das war´s. Ansonsten war digital alles offline: Was der analogen Kommunikation sehr förderlich war! Natürlich war das eine oder andere leichte Heimweh zu bekämpfen - auch anfängliches Fremdeln mancher konnte bald überwunden werden: Denn tolle Kinder haben eine tolle Stimmung verbreitet.

Es hätte bestimmt keiner wirklich etwas vermisst, wenn wir alle Tage in der Jugendherberge verbracht hätten. Aber ein bißchen Shopping mußte sein - bei einem eintägigen Ausflug nach Jena, wo wir überdies vom Zeiss-Planetarium sowie vom botanischen Garten, den schon Goethe angelegt hatte, beeindruckt waren. Auch die Rutschenwelt im Schwimmbad von Rudolstadt bot stundenlang eine riesige Attraktion - nicht nur für die Mutigen in der Gruppe. Ein weiterer Höhepunkt war eine Schlauchbootfahrt auf der Saale. Mit vier großen Booten ging es von Orlamünde ca. 10 km auf dem mit verschiedenen Staustufen regulierten Fluß gemächlich stromabwärts. Es mußte tüchtig gerudert, manchmal auch das Boot aus Untiefen herausgeschoben werden: Ein Feeling wie am Amazonas - nur ohne Krokodile. Da ist schon mal der eine oder andere über Bord gegangen, verlorene Schuhe und Paddel waren aus dem Wasser zu angeln - und das Lenken war eine echte Herausforderung: Mehr als einmal hingen die Boote im Ufergebüsch fest. Anstrengend - aber ein Riesenspaß!

Möglich war die Freizeit auch in diesem Jahr wieder nur durch zahlreiche Unterstützung von engagierten Kollegen. Organisatorisch verantwortlich war Peter Metzdorf (PP Mainz), den Bus hat Jürgen Mölich (PP Mainz) gefahren; Marika Hertling (HPA Wiesbaden) hat sich um die Anmeldung gekümmert und war ebenso wie Claudia Cetin (HPA Wiesbaden) stets zuverlässiger Ansprechpartner für die Mädchen. Außerdem haben uns vier weitere Familienangehörige und Freunde unterstützt, so daß wir auf eine sehr großzügig bemessene Betreuergruppe zugreifen konnten. Ein ganz besonderer Dank gilt der Leitung der HdP, die uns wieder den Bus der Hochschule großzügig für den Transport zur Verfügung gestellt hat.

Dr. Martin Schulz-Rauch